Kurz erklärt: Centella asiatica, auch Gotu Kola, Tigergras oder Indischer Wassernabel genannt, ist eine traditionsreiche Pflanze aus Asien. In Ayurveda und Traditioneller Thailändischer Medizin wird sie seit langem geschätzt und traditionell in unterschiedlichen Zusammenhängen beschrieben, unter anderem rund um Haut, Pflege und geistige Wachheit. Für TTK-Prinz ist Centella besonders spannend, weil die Pflanze gleich in zwei Formen erhältlich ist: als Kapseln zum Verzehr und als Creme zur äußeren Pflege.
⚠️ Hinweis: Dieser Artikel dient der sachlichen Information über Botanik, Tradition und Einordnung von Centella asiatica. Er ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Beschwerden, Vorerkrankungen, Schwangerschaft, Stillzeit oder Medikamenteneinnahme bitte ärztlich abklären.
Was ist Centella asiatica?
Centella asiatica ist eine niedrig wachsende, kriechende Pflanze aus der Familie der Doldenblütler. Typisch sind ihre rundlich bis nierenförmigen Blätter, die langen Blattstiele und die kleinen, eher unscheinbaren weißlichen Blüten. Die Pflanze liebt feuchte, warme Regionen und ist heute in vielen tropischen und subtropischen Teilen Asiens, Afrikas und Amerikas verbreitet.
Im deutschsprachigen Raum begegnet man ihr unter mehreren Namen: Centella asiatica, Gotu Kola, Tigergras oder Indischer Wassernabel. In Thailand ist außerdem der Name Bua Bok geläufig. Genau diese vielen Bezeichnungen machen die Pflanze interessant, aber manchmal auch etwas verwirrend.

Warum Centella auch Tigergras heißt
Der Beiname Tigergras gehört zu den bekanntesten Geschichten rund um Centella asiatica. Dahinter steckt die traditionelle Beobachtung, dass verletzte Tiger sich an den Blättern der Pflanze gerieben hätten. Ob man diese Erzählung wörtlich nimmt oder eher als Volksbild versteht, spielt für die Einordnung gar nicht die Hauptrolle. Wichtig ist: Der Name zeigt, wie eng Centella seit Jahrhunderten mit Haut, Pflege und äußerlicher Anwendung verbunden wird.
Auch kulinarisch ist die Pflanze in Teilen Asiens nicht unbekannt. Die Blätter werden dort teils frisch gegessen, als Tee genutzt oder in Kräuterzubereitungen verarbeitet. Centella ist also nicht nur ein modernes Supplement-Thema, sondern tief in traditionellen Alltagsroutinen verankert.
Centella, Gotu Kola oder Brahmi?
Ein Punkt ist für Käufer besonders wichtig: Im Handel und in manchen Traditionen taucht der Name „Brahmi“ für unterschiedliche Pflanzen auf. Gemeint ist damit häufig Bacopa monnieri. Centella asiatica wird in ayurvedischen Zusammenhängen eher mit Mandukaparni verknüpft. Genau deshalb lohnt sich immer ein Blick auf den botanischen Namen.
Wer nach Centella sucht, sollte also nicht nur auf den Handelsnamen achten, sondern bewusst auf Centella asiatica oder Gotu Kola. Wer sich für die andere, häufiger als Brahmi bezeichnete Pflanze interessiert, findet hier den passenden Überblick: Bacopa monnieri (Brahmi).
Wofür Centella traditionell geschätzt wird
Centella asiatica hat in den asiatischen Kräutertraditionen ein ungewöhnlich breites Profil. In traditionellen Medizinsystemen wurde die Pflanze unter anderem im Zusammenhang mit Haut, äußerer Pflege und geistiger Wachheit beschrieben.
Wichtig ist dabei die saubere Einordnung: Solche traditionellen Beschreibungen sind nicht dasselbe wie zugelassene gesundheitsbezogene Aussagen für Nahrungsergänzungsmittel. Gerade deshalb lohnt sich bei Centella ein nüchterner Blick auf Tradition, Produktform und konkrete Herkunft.
Gerade diese Mischung macht Centella so besonders. Viele Kräuter werden eher entweder für den Kopf oder eher für die Haut wahrgenommen. Centella taucht in traditionellen Beschreibungen dagegen immer wieder in beiden Welten auf.
Wer den kulturellen Hintergrund besser verstehen will, findet hier den Einstieg in die Traditionelle Thailändische Medizin (TTM). Wenn Sie sich stärker für Pflanzen rund um Konzentration und Alltagstauglichkeit interessieren, passt dazu auch der Beitrag über Ginkgo biloba & Ginseng.
Kapseln oder Creme? Das ist bei Centella besonders spannend
Centella ist bei TTK-Prinz nicht nur als Kapsel, sondern auch als Creme erhältlich. Genau das ist ein echter Besonderheitsfaktor, weil die Pflanze traditionell sowohl zum Verzehr als auch in der äußeren Pflege eingeordnet wird.
Die Kapseln setzen auf getrocknetes Gesamtpflanzenpulver aus Thailand. Wer sich für den klassischen Kräuterweg interessiert und bewusst keine hochisolierten Einzelstoffe sucht, findet hier den traditionelleren Ansatz.
Die Centella Creme passt dagegen zu Menschen, die die Pflanze eher von ihrer äußerlichen Seite kennen. Gerade bei Centella ist das naheliegend, weil der Name Tigergras fast automatisch an Haut und Pflege denken lässt.
Für viele Interessierte ist deshalb weniger die Frage „Welche Form ist besser?“, sondern eher: Welche Form passt zu meinem Anlass?
- Wer Centella als Teil einer allgemeinen Kräuterroutine kennenlernen will, schaut eher auf die Centella Kapseln.
- Wer Centella vor allem aus dem Haut- und Pflegekontext kennt, landet eher bei der Centella Creme.
- Wer die traditionelle Einordnung ganzheitlich spannend findet, entdeckt bei Centella eines der wenigen Kräuter, das beide Wege sauber abbildet.
Was moderne Forschung an Centella untersucht
Auch moderne Reviews und Übersichtsarbeiten beschäftigen sich seit Jahren mit Centella asiatica. In der Forschung wird die Pflanze unter anderem in Bezug auf Hautmodelle, venöse Fragestellungen und neurokognitive Themen untersucht.
Das ist interessant, sollte aber sauber eingeordnet werden. Ein großer Teil dieser Daten stammt aus präklinischen Arbeiten, aus Studien zu standardisierten Extrakten oder aus indikationsspezifischen klinischen Settings. Das ist nicht automatisch dasselbe wie ein traditionelles Gesamtpflanzenpulver oder eine konkrete Creme-Rezeptur.
Für Endkunden ist genau diese Unterscheidung wichtig. Die Forschung zeigt, warum Centella überhaupt so viel Aufmerksamkeit bekommt. Sie belegt aber nicht automatisch jedes einzelne Produkt 1:1. Wer traditionell denkt, findet das nicht schlimm. Man sollte nur Extrakt-Forschung und konkretes Shop-Produkt nicht gedanklich vermischen.
Für wen Gotu Kola im Alltag interessant ist
- sich für traditionelle asiatische Kräuter interessieren
- eine Pflanze mit starkem Bezug zu Haut und Pflege kennenlernen möchten
- bei Gotu Kola bewusst auf den botanischen Namen achten wollen
- lieber Produkte mit klarer Herkunft und transparenter Einordnung wählen
- zwischen Kapseln zum Verzehr und Creme zur äußeren Pflege bewusst unterscheiden möchten
Gerade im deutschsprachigen Raum wird Gotu Kola oft entweder zu technisch erklärt oder viel zu esoterisch vermarktet. Die ehrlichere Einordnung ist: Centella ist eine traditionsreiche Pflanze mit spannendem Profil, aber kein Wunderpulver für alles.
Einnahme und praktische Hinweise
Wenn Sie Centella als Kapsel verwenden möchten, ist immer die aktuelle Verzehrempfehlung auf Produktseite und Verpackung maßgeblich. Die Creme wird äußerlich dünn auf die gewünschten Hautstellen aufgetragen.
- bei Schwangerschaft und Stillzeit vorsichtshalber ärztlich abklären
- bei Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme Rücksprache mit Arzt oder Apotheke halten
- bei äußerlicher Anwendung zunächst auf gute Verträglichkeit achten
- Gotu Kola wird häufig mit der Kola-Nuss verwechselt, enthält aber kein Koffein
Worauf Sie beim Kauf von Centella achten sollten
- Steht der botanische Name klar dabei? Also wirklich Centella asiatica.
- Ist erkennbar, ob es sich um Kapseln, Extrakt, Gesamtpflanzenpulver oder Creme handelt?
- Wird die Herkunft transparent gemacht?
- Gibt es Angaben zu Qualitätsstandard und Laborprüfung?
- Ist die Sprache seriös oder voller überzogener Heilversprechen?
Die Centella Kapseln von TTK-Prinz setzen auf Gesamtpflanzenpulver aus Thailand. Die Centella Creme ergänzt diesen Ansatz für die äußere Anwendung. Gerade diese klare Trennung macht das Sortiment rund um Gotu Kola bei TTK besonders nachvollziehbar.

Häufig gestellte Fragen
Ja. Gotu Kola ist einer der gebräuchlichsten Namen für Centella asiatica.
Nein. Gotu Kola wird zwar oft mit der Kola-Nuss verwechselt, botanisch hat das aber nichts miteinander zu tun. Centella asiatica enthält kein Koffein.
Nicht eindeutig. In manchen Traditionen wird Centella als Brahmi bezeichnet, im Handel steht Brahmi aber oft für Bacopa monnieri. Deshalb ist der botanische Name entscheidend.
Das hängt vom gewünschten Einsatzkontext ab. Kapseln passen eher zum Verzehr, die Creme zur äußeren Pflege. Genau diese Doppelform ist bei Centella besonders spannend.
Auf den botanischen Namen, die Produktform, die Herkunft, seriöse Produktkommunikation und eine saubere Trennung zwischen traditioneller Einordnung und moderner Extrakt-Forschung.
Quellen
- Wikipedia DE: Centella asiatica / Indischer Wassernabel
- Review: Ethnobotany, Phytochemistry and Pharmacological Features of Centella asiatica: A Comprehensive Review
- Review: Herbal drugs in chronic venous disease treatment: An update
- Review: A review of neuroprotective properties of Centella asiatica (L.) Urb. and its therapeutic effects
- Überblick: Examine, Gotu Kola
⚠️ Hinweis: Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Die empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Bei Schwangerschaft, Stillzeit, bestehender Medikation oder Vorerkrankungen vor der Einnahme ärztlichen Rat einholen.
